Strecke 11,5 km gesamt
Höhenmeter 650 m
Dauer 5,5 - 6,5 Stunden
Schwierigkeit schwer
Startpunkt Wanderparkplatz P2 Hammersbach in Grainau
Datum 17.06.2021, 11:30 Uhr

Heute haben wir eine Wanderung zur Höllentalklamm und dann weiter hinauf bis zur Höllentalangerhütte geplant. Dafür parken wir unser Auto in Grainau ein paar Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt auf einem großen Wanderparkplatz. Die Parkgebühren sind mit 10 Euro für den Tag nicht unerheblich, dafür werden wir aber auch ein tolles Erlebnis in der Höllentalklamm haben. Vom Parkplatz aus geht es erst einmal an der Straße entlang, bis wir direkt hinter dem hellblauen Hammersbach rechts auf einen breiten Weg abbiegen.

  • WanderparkplatzWanderparkplatz
  • Wanderschild am ParkplatzWanderschild am Parkplatz
  • Entlang der StraßeEntlang der Straße
  • Wanderweg am HammersbachWanderweg am Hammersbach

Wir wandern ein Stück am Bach entlang, und dann beginnt auch schon der steile Aufstieg. Durch den dichten Wald sind wir vor der brennenden Sonne geschützt. Bei einer großen Wanderkreuzung wird der Anstieg für eine Weile gemächlicher, und ab und zu haben wir Aussicht auf die hohen Berge, denen wir uns immer mehr nähern.

  • WegkreuzungWegkreuzung
  • Aufstieg im WaldAufstieg im Wald
  • Aussicht auf die BergeAussicht auf die Berge
  • HammersbachHammersbach

Irgendwann wird der Wanderweg schmaler, und das Gehen wird beschwerlicher, weil der Untergrund uneben wird und es wieder steiler bergauf geht. Immer wieder sehen wir den Hammersbach, und schließlich bekommt der Weg ein Geländer, kurz bevor wir die Eingangshütte zur Höllentalklamm nach dreieinhalb Kilometern erreichen.

  • Kleiner WasserfallKleiner Wasserfall
  • Unebener WegUnebener Weg
  • Weg kurz vor der KlammWeg kurz vor der Klamm
  • HammersbachHammersbach

Für den Eintritt in die Klamm muss man unbedingt Bargeld (5€ pro Person) dabei haben, denn Kartenzahlung wird nicht akzeptiert. Direkt hinter dem Eingang befindet sich ein kleines Museum über die Geschichte der Klamm, wie sie entdeckt und genutzt wurde. Der Weg schlängelt sich ganz nah am Fels entlang, teilweise handelt es sich um Stege aus Holz. Immer gibt es ein Geländer oder ein Drahtseil, an dem man sich festhalten kann.

  • Treppen und TunnelTreppen und Tunnel
  • Wanderweg im FelsWanderweg im Fels
  • Wildes WasserWildes Wasser
  • Über die BrückeÜber die Brücke

Wir wandern durch zahlreiche Tunnel im Felsen, und manchmal ist die Klamm ganz schmal. Es geht auch in der Klamm teilweise steil bergauf, zahlreiche Treppen helfen, die Höhenmeter zu überwinden. Irgendwann wird es richtig nass, weil Wasser von oben auf den Weg tropft. Auch in den Tunneln steht Wasser oder tropft von oben auf den Wanderer herab. Wir sind zwar nur sommerlich angezogen, aber das macht nichts, weil wir unten im Tal 30 Grad im Schatten hatten. Wir sind dankbar über ein bisschen Abkühlung. Wenn nicht so schönes Wetter ist, sollte man unbedingt Regenkleidung und eventuell Wechselkleidung dabei haben. In der Klamm ist es wegen des Schattens und des kalten Flusswassers bedeutend kühler als zuvor. Wir stoßen weiter oben sogar auf Schnee.

  • Weg in der HöllentalklammWeg in der Höllentalklamm
  • Schmale HöllentalklammSchmale Höllentalklamm
  • Enger TunnelEnger Tunnel
  • Schnee und WasserSchnee und Wasser

Die Höllentalklamm ist etwa einen Kilometer lang, und dahinter wandern wir im Gebirge auf einem steinigen Weg weiter bergauf. Die Sonne scheint, und wir sind ganz schnell wieder trocken. Die Meter bergauf ziehen sich hin, bei jedem Schritt über Felsen oder Stufen muss man aufmerksam auf den Weg schauen. In kurzen Verschnaufpausen genießen wir die tolle Aussicht auf die Gebirgslandschaft. Ab und zu spenden Bäume Schatten.

  • Enzian am WegesrandEnzian am Wegesrand
  • Hohe BergeHohe Berge
  • Beschwerlicher AufstiegBeschwerlicher Aufstieg
  • Wanderweg hinter der HöllentalklammWanderweg hinter der Höllentalklamm

Irgendwann wird der Anstieg wieder etwas seichter, und wir erreichen einen Wasserfall, den Mariensprung, der rechts am Weg auf ein großes Schneefeld fällt. Nach sechs Kilometern Aufstieg erreichen wir die Höllentalangerhütte, an der wir ein kleines Picknick machen. Dann schauen wir uns noch ein wenig um – die umstehenden Berge sind jetzt sehr nah und hoch.

  • Am Fuße der hohen BergeAm Fuße der hohen Berge
  • Mariensprung-WasserfallMariensprung-Wasserfall
  • HöllentalangerhütteHöllentalangerhütte
  • Die letzten paar MeterDie letzten paar Meter

Schließlich machen wir uns auf den Rückweg, heißt, wir wandern dieselbe Strecke wieder zurück. Wir genießen den Abstieg, der uns wieder ganz andere Ansichten bietet als der Hinweg.

  • Aussicht beim RückwegAussicht beim Rückweg
  • Treppen abwärtsTreppen abwärts
  • Höhle an einem anderen WegHöhle an einem anderen Weg
  • In der HöllentalklammIn der Höllentalklamm

Im Wald erreichen wir dann endlich wieder das Flussniveau, wo sich uns nach zehneinhalb Kilometern die Möglichkeit bietet, an einer flachen Stelle mit den Füßen ins Wasser zu gehen. Lange halten wir das Kneippbad aber nicht aus, da das Wasser sehr kalt ist. Schließlich erreichen wir wieder den Parkplatz in Grainau.

  • Zurück am ParkplatzZurück am Parkplatz
  • Hinunter zum HammersbachHinunter zum Hammersbach
  • Fast untenFast unten
  • FlusszugangFlusszugang

Die Wanderung zur Höllentalklamm und dann weiter bergauf bis zur Höllentalangerhütte ist zwar nicht besonders lang, wegen des steilen und langen Aufstiegs konditionell allerdings sehr herausfordernd. Der Besuch der Höllentalklamm ist aber ein unvergessliches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man in der Region Garmisch-Partenkirchen Urlaub macht.