Strecke 21,5 km
Höhenmeter 420 m bergauf, 520 m bergab
Dauer 7 - 8 Stunden
Schwierigkeit mittelschwer, Grundkondition vorausgesetzt
Startpunkt Bushaltestelle Königshütte/Neue Hütte
Datum 27.08.2020, 10:15 Uhr

Im August verschlägt es uns wieder zum Hexenstieg in den Harz. Wir haben uns zwei Etappen vorgenommen, die erste führt uns von Königshütte nach Wendefurth.

Unser Auto parken wir in Wernigerode in einem günstigen Parkhaus und fahren dann mit dem Bus in etwa einer halben Stunde nach Königshütte/Neue Hütte. Dort startet unsere Wanderung mit dem kleinen Königshütter Wasserfall. Hier ist ein großer Rastplatz mit vielen überdachten Sitzgelegenheiten, und man kann den Wasserfall von unten und oben anschauen.

  • Bank am WanderwegBank am Wanderweg
  • Teich unter dem WasserfallTeich unter dem Wasserfall
  • Königshütter WasserfallKönigshütter Wasserfall
  • Rastplatz am WasserfallRastplatz am Wasserfall

Wir müssen an der Bode entlang ein Stück durch den Ort wandern, kurz auf der Straße, dann geht es im Wald und auf einer schönen Wiese weiter.

  • Wandern auf der WieseWandern auf der Wiese
  • Weg im WaldWeg im Wald
  • Beschilderung am HexenstiegBeschilderung am Hexenstieg
  • Wiese am FlussWiese am Fluss

An der Ackertklippe gibt es noch einen kleinen Aussichtspunkt, und dann verlassen wir Königshütte. Am Hang rechts vom Weg sehen wir auffälliges Gestein, das gelblich leuchtet – es sieht aus wie Schwefel.

  • Interessantes Gestein am HangInteressantes Gestein am Hang
  • Aussicht von der AckertklippeAussicht von der Ackertklippe
  • Über den FlussÜber den Fluss
  • AckertklippeAckertklippe

Wir verlassen den Harzer Hexenstieg für die Besichtigung der Königsburg Ruine. Man kann sie erreichen, indem man den steilen Weg direkt hinter der Brücke über den Fluss nimmt oder ein Stück weiter geht, um dann einen Abzweig scharf nach rechts zu nehmen, der nicht so steil ist. Bei der Ruine haben wir einen tollen Ausblick bis zum Brocken.

  • Weg zur Königsburg RuineWeg zur Königsburg Ruine
  • Ruine der KönigsburgRuine der Königsburg
  • Aussicht von der RuineAussicht von der Ruine
  • Brocken im HintergrundBrocken im Hintergrund

Bald verlassen wir den Wald und wandern immer weiter entlang der Bode auf offener Fläche. Es geht zügig voran, der Weg ist nicht besonders anspruchsvoll. Der Fluss wird breiter und wird an einem Stauwehr aufgestaut.

  • Blick vom StauwehrBlick vom Stauwehr
  • Das Wasser staut sich aufDas Wasser staut sich auf
  • Die BodeDie Bode
  • Weg an der Bode entlangWeg an der Bode entlang

Laut Beschilderung verlassen wir den Harzer Hexenstieg, um zur Pastorquelle zu gelangen. Allerdings scheint die Beschilderung nicht so ganz zu stimmen – vielleicht hat man hier den Hexenstieg umgeleitet, um diese Trinkwasserquelle in die Wanderung zu integrieren. Vor einer zugewucherten Bank mit Tisch biegen wir links ab in einen verwilderten Weg – so sagt es unser Navigationsgerät. Bald schon merken wir, dass wir uns leicht neben dem Weg befinden, kehren wieder um zu der Bank und gehen ein paar Meter weiter. Hier biegt der richtige Weg ebenfalls links ab, und wir müssen einen recht steilen Anstieg meistern, ehe wir unseren Picknickplatz zum Mittag an der Pastorquelle im Wald erreichen.

  • Steiler AnstiegSteiler Anstieg
  • Leuchtende Farbe des GesteinsLeuchtende Farbe des Gesteins
  • Rastplatz an der PastorquelleRastplatz an der Pastorquelle
  • Interessanter Hang mit gelben FleckenInteressanter Hang mit gelben Flecken

Nach der Pause geht es weiter bergauf. Immer wieder gibt es Schutzhütten, die die Gelegenheit für eine Pause mit Dach über dem Kopf bieten. Wir kommen zu einem weiteren verfallenen Bauwerk, der Burgruine Birkenfels.

  • Wanderweg am WaldrandWanderweg am Waldrand
  • Treppe zur Birkenfels BurgruineTreppe zur Birkenfels Burgruine
  • Schutzhütte am HexenstiegSchutzhütte am Hexenstieg
  • Auf der RuineAuf der Ruine

Nur ein paar Hundert Meter weiter gibt es die nächste Aussicht am Aussichtspavillon Hoher Kleef. Wir schauen auf Rübeland hinunter und die Berge gegenüber.

  • Hexe am HexenstiegHexe am Hexenstieg
  • Aussicht vom PavillonAussicht vom Pavillon
  • Aussichtspavillon Hoher KleefAussichtspavillon Hoher Kleef
  • Aussicht auf RübelandAussicht auf Rübeland

Idyllisch wandern wir in einem ruhigen Wald weiter - wieder entlang der Bode. Ein Bergrutsch versperrt den Weg, weshalb wir einer kleinen Umleitung entlang der kaum befahrenen Straße folgen müssen. Später erreichen wir ein Wasserrad an der Bode.

  • Neuwerker WasserradNeuwerker Wasserrad
  • Idyllischer WaldwegIdyllischer Waldweg
  • Die Bode begleitet den WegDie Bode begleitet den Weg
  • BergrutschBergrutsch

In Neuwerk entscheiden wir uns, den Harzer Hexenstieg für heute zu verlassen und einen alternativen Weg südlich der Bode Richtung Titan RT, der Hängeseilbrücke an der Rappbodetalsperre, zu nehmen. Es geht hier sehr steil bergauf, aber oben angekommen, kommen wir zügig voran und können den herrlichen Ausblick auf den Stausee, die Talsperre sowie die Hängeseilbrücke genießen.

  • Staumauer und HängeseilbrückeStaumauer und Hängeseilbrücke
  • Steiler Anstieg im Wald in Richtung TalsperreSteiler Anstieg im Wald in Richtung Talsperre
  • Hängeseilbrücke Titan RTHängeseilbrücke Titan RT
  • Infotafel an der RappbodetalsperreInfotafel an der Rappbodetalsperre

Wir nehmen  den Weg über die Staumauer, und erreichen schließlich unsere Unterkunft in Wendefurth.

Diese Wanderung auf dem Hexenstieg war sehr schön - wir können sehr empfehlen, den Hexenstieg zur Besichtigung der Rappbodetalsperre zu verlassen, die für uns das Highlight der heutigen Etappe war!