• Putangirua Pinnacles im Süden der NordinselPutangirua Pinnacles im Süden der Nordinsel
  • Aussicht vom Mount MauaoAussicht vom Mount Mauao
  • Wappentier Neuseelands - der KiwiWappentier Neuseelands - der Kiwi
  • Rainbow Falls im Norden der NordinselRainbow Falls im Norden der Nordinsel

Beim Planen unserer Neuseeland-Rundreise war für uns als erstes der Reisezeitpunkt wichtig. Wir wollten im neuseeländischen Sommer, also in unserem Winter, dort sein, um das beste Wetter zu haben. Die berufliche Urlaubssituation ergab, dass wir über Weihnachten und den Jahreswechsel für drei Wochen fahren würden. Drei Wochen sind für eine Reise nach Neuseeland nicht sehr viel Zeit, wir wollten aber unbedingt in diesem Winter (2019/2020) fahren, was sich rückblickend als sehr glückliche Entscheidung erwiesen hat. Damit war auch klar, dass wir unsere Rundreise straff gestalten und wahrscheinlich auch das ein oder andere auslassen müssten.

Dass wir nur eine Insel in Angriff nehmen würden, wussten wir schon vorher, da wir lieber in Ruhe eine Insel anschauen wollten. Wir entschieden uns für die Nordinsel, weil uns der vulkanische Aspekt dieser Insel faszinierte.

  • Champagne Pool in Wai-O-TapuChampagne Pool in Wai-O-Tapu
  • Geysir in Wai-O-TapuGeysir in Wai-O-Tapu
  • Giftig grüner Säuresee in Wai-O-TapuGiftig grüner Säuresee in Wai-O-Tapu

Mithilfe eines Reiseführers und viel online Recherche ermittelten wir die Sehenswürdigkeiten, die wir uns ansehen wollten, notierten sie und trugen sie in eine Karte ein. So hatten wir einen Überblick darüber, was sich miteinander verbinden lässt. Dann versuchten wir, alles auf die zur Verfügung stehenden Tage aufzuteilen, und überlegten, wie viele Tage wir an einem Ort verbringen wollten. Jetzt war der Zeitpunkt der Flugbuchung gekommen, da wir sahen, dass unsere Reise im Rahmen des Möglichen liegt und Auckland als Start- und Zielpunkt der Rundreise funktionieren würde. Als nächstes war dann der Mietwagen an der Reihe – hier kann man, wenn man früh bucht, besonders günstige Angebote finden und hat bei einer stornierbaren Buchung auch kein Risiko.

Erst danach erstellten wir einen detaillierten Plan mit Sehenswürdigkeiten, wie lange es dauert, sie anzuschauen und die Fahrtzeit von einem Ort zum anderen. Dabei probierten wir verschiedene Routenoptionen aus, um die gesamte Fahrtzeit möglichst effizient zu gestalten. Auch wollten wir ein abwechslungsreiches Programm gestalten und versuchen, gelegentlich mehr als nur eine Nacht an einem Ort zu verbringen. Diese mehrtägigen Aufenthalte an einem Ort sollten über die gesamten drei Wochen gleichmäßig verteilt sein, damit die Rundreise nicht zu anstrengend würde. Einige Abstriche mussten wir wegen unserer begrenzten Reisedauer von drei Wochen machen: So bekamen wir einen Ausflug zum Vulkan White Island vor der Küste Taurangas zeitlich nicht untergebracht. Letztlich war dies auch gut, weil der Vulkan ein paar Tage vor unserer Reise ausbrach und für den Tourismus gesperrt wurde. Auch Mount Taranaki im Westen der Nordinsel und Te Urewera im Osten hätten wir mit etwas mehr Zeit zusätzlich besichtigen wollen.

Als nächstes mussten zur Reiseroute passende Unterkünfte gefunden werden. Wir bevorzugen Appartements mit Küche, um uns selbst verpflegen zu können. An manchen Orten war es schwierig, etwas zu finden, und so wurde der Reiseplan immer wieder ein wenig angepasst, bis schließlich alle Unterkünfte gebucht waren.

Zuletzt buchten wir einzelne Sehenswürdigkeiten und Ausflüge, z. B. einen Bootsausflug in der Bay of Islands, den Besuch in Hobbiton (begrenzte Plätze!), das Shuttle zum Tongariro Alpine Crossing oder die Waitomo Caves.

  • Tropfsteinhöhle bei den Waitomo CavesTropfsteinhöhle bei den Waitomo Caves
  • Bootsausflug in der Bay of IslandsBootsausflug in der Bay of Islands
  • HobbitonHobbiton
  • Mount Ngauruhoe im Tongariro NationalparkMount Ngauruhoe im Tongariro Nationalpark

Beim Planen unserer 18tägigen Rundreise auf der Nordinsel Neuseelands ließen wir uns ein paar Möglichkeiten offen, um vor Ort spontan entscheiden zu können: Anstatt eine lange Wanderung auf der Coromandel-Halbinsel zu machen, fuhren wir zur Tölpel-Kolonie nach Muriwai. Ebenso hatten wir die Möglichkeit, nach der Besichtigung Wai-O-Tapus zusätzlich noch ein weiteres vulkanisch aktives Gebiet (Orakei Korako Geothermal Park) anzuschauen. Da wir genug Vulkanismus für den Tag hatten, entschieden wir uns aber, die Huka Falls vom folgenden Tag vorzuziehen. Was wir zwischen Taupo und Martinborough unternehmen wollten, war noch ganz offen. Schließlich fuhren wir nach Napier und konnten noch den seltenen weißen Kiwi in Pukaha anschauen. Unsere Wanderung mit Wasserfall (Bridal Veil Falls) bei Hamilton tauschten wir gegen Sightseeing in Auckland ein.

  • Hafenrundfahrt in AucklandHafenrundfahrt in Auckland
  • Auckland in der FerneAuckland in der Ferne
  • TölpelTölpel
  • Muriwai Tölpel KolonieMuriwai Tölpel Kolonie