Da wir an unserem Abreisetag von Sardinien erst abends mit der Fähre von Porto Torres aus losfahren, wollen wir uns noch die Neptun-Höhle (Grotta di Nettuno) im Nordwesten Sardiniens anschauen. Wenn wir auch das erste Stück auf der Autobahn fahren und schnell vorankommen, ziehen sich die letzten Kilometer Richtung Capo Caccia, an dem sich die Höhle befindet. Während des letzten Abschnitts der Fahrt haben wir tolle Aussichten, das Kap sieht schon vom Auto aus spektakulär aus. Wir sehen am Straßenrand viele Autos parken und erreichen kurz darauf gegen Mittag einen Wendehammer, an dem sich eine Handvoll Parkplätze befindet. Nach einigem Warten bekommen wir einen Parkplatz, als jemand rausfährt. Am Schalter für die Eintrittskarten stellen wir fest, dass man Tickets für die Neptun-Höhle vorher reservieren muss, da die Teilnehmerzahl für die obligatorischen Führungen begrenzt ist. Der Schalter ist momentan geschlossen, wir müssen eine halbe Stunde warten, ehe er wieder öffnet für die nächste Tour in der Höhle. Es ist unwahrscheinlich, sagt man uns, aber vielleicht bekommen wir noch Restkarten. Im Auto machen wir unser Mittagspicknick und reservieren uns dann online zwei Eintrittskarten für eine spätere Uhrzeit, die letzte Möglichkeit, sodass wir anschließend gerade noch pünktlich zur Fähre kommen sollten. Wir stellen uns trotzdem zeitig zur nächsten Tour am Ticketschalter an. Es sind noch Plätze frei und unsere spätere Reservierung wird auf jetzt umgebucht (Preis 13€ pro Person).

Dann dürfen wir die vielen Treppenstufen direkt an der Klippe betreten, die uns hinunter zum Eingang der Neptun-Höhle führt. Man kann die Höhle auch per Boot erreichen.

  • Steile Treppe hinabSteile Treppe hinab
  • Höhleneingang vom Wasser ausHöhleneingang vom Wasser aus
  • Stalaktiten und StalakmitenStalaktiten und Stalakmiten
  • Fußweg zur Neptun-HöhleFußweg zur Neptun-Höhle

Dann wird uns von einem Führer ein Tor aufgeschlossen und wir gehen ins Innere der Höhle. Den Führer kann man fast nicht verstehen, weil die Gruppe recht groß ist und wir ganz hinten stehen. Das macht aber nichts, weil wir zum Bewundern der Höhle da sind. Außerdem gibt es immer wieder Infotafeln. Die Wege sind leicht zu begehen, besonders spektakulär ist ein unterirdischer See, in dem sich die Tropfsteine wundervoll spiegeln. Am Ende geht es ein Stück bergauf zu einer Art Aussichtsplattform. Hier dürfen wir ein wenig verweilen, sodass wir am Ende fast alleine in der Höhle sind. Schließlich verlassen wir die Höhle auf gleichem Weg wieder und gehen dann die lange Treppe hinauf zurück zum Auto.

Wir halten mit dem Auto noch ein paar Mal an, um die Aussichten vom Capo Caccia bewundern zu können. Dann geht es für uns nach Porto Torres, wo wir am Stadtstrand noch ein bisschen baden und den Tag ausklingen lassen können, ehe wir uns zum Hafen begeben, wo wir bald darauf unsere Heimfahrt antreten.

  • See in der Neptun-HöhleSee in der Neptun-Höhle
  • Beleuchtete TropfsteineBeleuchtete Tropfsteine
  • Aussichtspunkt am Capo CacciaAussichtspunkt am Capo Caccia
  • Aussicht auf das Capo CacciaAussicht auf das Capo Caccia