Strecke 13 km gesamt hin und zurück
Höhenmeter 420 m
Dauer 3,5 - 4 Stunden
Schwierigkeit mittel, die Höhe und das Bergauf können anstrengen
Mitbringen Hut, Sonnencreme, reichlich Trinkwasser, Jacke gegen den kalten Wind
Startpunkt Parkplatz Montana Blanca oder Tabonal Negro
Datum 2. September 2019, 11:00 Uhr

 

Heute sollte es für uns eigentlich mit der Seilbahn zum Teide hinaufgehen. Da das aber wegen zu starkem Wind abgesagt worden war, nahmen wir uns eine Wanderung auf die Montana Blanca, den weißen Berg, vor. Für diese Wanderung gibt es einen Parkplatz, der aber sehr klein ist, nur ein paar Autos passen darauf. Da der Parkplatz zugleich von Teide-Besteigern genutzt wird, war er sowie der Straßenrand davor und dahinter bereits belegt. Wir fanden dann noch einen Parkplatz beim Tabonal Negro, das ist nur ein paar Hundert Meter entfernt von unserem eigentlichen Startpunkt. Das erste Stück mussten wir auf der Straße gehen, aber schon bald gelangten wir auf einen schmalen Weg, der nahe der Straße verlief. Hier wandert man auf erkalteten Lavafeldern, bis man die Straße überquert und auf einem breiten Weg, der teils auch von Nationalparkfahrzeugen befahren wird, bergauf wandert. Die Aussicht auf die Fortaleza, zu der wir tags zuvor gewandert waren, war bei strahlend blauem Himmel mit Wolken in der Ferne besonders schön.

  • Aussicht vom Weg ausAussicht vom Weg aus
  • Breiter WanderwegBreiter Wanderweg
  • La FortalezaLa Fortaleza

Es geht stetig bergauf, und der Wind bläst teilweise so heftig, dass wir Sand in die Augen bekommen und froh sind, dass unsere Sonnenbrillen uns ein wenig dagegen schützen. Wir kommen in ein Gebiet, wo der Teide Lavabomben ausgespuckt hat. Diese liegen wie in einem Fluss als Verlängerung zu einem erkalteten Lavafluss am Berghang. Wir durchqueren das Feld mit den Lavabomben mehrmals auf unseren Serpentinen den Berg hinauf.

  • Aussicht mit LavabombenAussicht mit Lavabomben
  • Weg durch die LavabombenWeg durch die Lavabomben
  • Lavabomben-FeldLavabomben-Feld
  • TeideTeide

Der Weg teilt sich, rechts geht es den Teide hinauf und links zur Montana Blanca. Hier machen wir an einem kleinen Rastplatz eine kurze Pause und setzen das letzte Stück unseres Weges auf einem schmalen Pfad fort. Am Gipfel angekommen, wollen wir diesen umrunden. Wir stemmen uns gegen die Sturmböen. Der Wind bläst uns fast weg und wir kehren um, um von der anderen Seite auf dm Gipfelweg zu gehen. Hier ist es etwas geschützter, und wir können die fantastische Aussicht auf den Teide Nationalpark genießen. Die Roques de García sind in der Ferne zu sehen.

  • Schmaler PfadSchmaler Pfad
  • Aussicht von der Montaña BlancaAussicht von der Montaña Blanca
  • Teide-NationalparkTeide-Nationalpark
  • Roques de GarcíaRoques de García

Wir sehen, warum der Berg Montana Blanca heißt: Das Gestein ist sehr hell, nahezu weiß. Auf dem Rückweg können wir den Teide mit Seilbahn sehen, und dann geht es auf dem breiten Weg wieder zurück. Der Rückweg geht sehr viel schneller, weil wir hier auf leichtem Gelände ausschließlich bergab wandern.

  • Helles GesteinHelles Gestein
  • TeideTeide
  • Gipfel der Montaña BlancaGipfel der Montaña Blanca
  • Aussicht auf den TeideAussicht auf den Teide