Strecke 14 km
Höhenmeter 390 m
Dauer 4 Stunden
Schwierigkeit schwer
Mitbringen Ersatzhose und -schuhe, Tüten für schmutzige Schuhe und Kleidung, Mückenspray, Snacks und Getränke
Startpunkt Parkplatz am Trailhead Ualaka’a Trail
Datum 3. März 2018, 10:45 Uhr

Der Pu‘u Ualaka‘a State Park ist mit dem Auto von Waikiki aus zügig zu erreichen. Der Park bietet zahlreiche Wanderwege, wir haben uns eine etwa 13 km lange Route über verschiedene Wanderwege ausgesucht. Ein kleiner Parkplatz ermöglicht den direkten Einstieg in den Ualaka‘a Trail, dem wir nach ein paar Minuten, wo der Rundweg sich teilt, nach links folgen. Wir gehen im Wald mit hohen Nadelbäumen und kommen an eine kleine Lichtung, an der sich mehrere Wege kreuzen. Hier gibt es eine Tafel, an der man sich orientieren kann. Wir wandern weiter geradeaus auf dem Makiki-Valley-Trail. Obwohl wir bei „Valley“-Trail erwartet hatten, dass es ein einfacher Weg würde, merken wir ziemlich bald, dass wir uns getäuscht hatten. Neben langen matschigen und rutschigen Stellen ist der Weg teils sehr schmal, und links fällt der Hang steil bergab. Das kombiniert mit dem rutschigen Matsch macht den Weg für uns zu einem längeren Unterfangen als gedacht. Immer wieder fließen kleinere Bäche über den Weg, die wir über Felsen queren müssen. Manchmal gibt es auch Metallgitterplatten, die als Brücke über die Bäche dienen.

  • Aussicht zwischendurchAussicht zwischendurch
  • Start unserer WanderungStart unserer Wanderung

Wir folgen dem Makiki-Valley-Trail im dichten Laubwald, bis rechts der Nahuina Trail abzweigt. Zunächst kommen wir auf diesem Weg schneller voran bis zu einem Baum, vor dem der Weg nahezu vollständig weggebrochen ist und die Wurzeln den Weg bilden. Vorsichtig passieren wir diese Engstelle, um ein Stück weiter an eine weitere Engstelle zu gelangen, an der nur ein glitschiger Felsen den Weg am steilen Abhang bildet. Da wir fürchten, dass der Weg so weitergehen würden, kehren wir um zur Weggabelung und gehen rechts das letzte Stück vom Makiki-Valley-Trail bis zum Tantalus-Round-Top-Drive. Hier wandern wir einige Serpentinen bergauf, ein gewaltiger Umweg im Vergleich zum Nahuina Trail. Links an der Straße beginnt der Kalawahine Trail, auf dem wir weiter wandern. Die Vegetation ist hier weniger dicht und uns erscheint der Weg etwas trockener. Stellenweise gibt es auch hier schmale Passagen, aber nur sehr wenige, die auch einfach zu überwinden sind. Ingwerpflanzen verströmen einen herrlichen Duft, und wir kommen durch ein Gebiet, in dem seltene Schnecken leben. An einer Weggabelung halten wir uns links auf dem Kalawahine Trail, bis wir zum Pauoa Flats Trail gelangen. Wir wandern zuerst nach links weiter, um zu einem Aussichtspunkt zu gelangen. Hier sind teilweise Stege errichtet, die das Wandern im Matsch auf nassen Wegen erleichtern sollen. Leider geht es schon bald wieder auf dem Waldweg weiter, und es hat angefangen zu regnen, weshalb der Zustand des Weges immer schlechter wird. Trotzdem finden wir die Strecke im Bambuswald wunderschön.

  • Kurzer StegwegKurzer Stegweg
  • T-Kreuzung mit dem Pauoa Flats TrailT-Kreuzung mit dem Pauoa Flats Trail
  • Kalawahine TrailKalawahine Trail
  • Glitschiger Weg im BambuswaldGlitschiger Weg im Bambuswald

Schließlich erreichen wir den Aussichtspunkt auf das Nu‘uano Valley. Wir haben Glück – für ein paar Minuten hört es zu regnen auf und wir können eine kurze trockene Pause machen. Es gibt eine kleine Bank, und nach rechts zweigen zwei schmale Pfade ab. Wir kehren allerdings wieder um, kommen zur Kreuzung, von der wir vorher gekommen waren, und wandern geradeaus weiter auf dem Pauoa Flats Trail.

  • Blick ins TalBlick ins Tal
  • Am AussichtspunktAm Aussichtspunkt
  • Aussicht ins Nu'uanu ValleyAussicht ins Nu'uanu Valley

Es geht durch ein Tor, das uns ermöglicht auf den Manoa Cliffs Trail zu gehen. Hier ist ein Stück Natur, durch das wir wandern, mit einem Zaun geschützt. Zunächst können wir zügig auf dem einfachen Pfad wandern, es geht bergab, der Weg ist gerade und nicht zu nahe am Abhang. Als wir jedoch die Hälfte des Abstieges geschafft haben, wird der Weg sehr, sehr schmal und abschüssig zum steilen Abhang hin. Wir kommen nur sehr langsam und vorsichtig voran, zumal der teils felsige Boden vom ständigen Regen sehr rutschig ist. Bei schönem Wetter wäre die Aussicht auf das Manoa Valley sicher wundervoll gewesen, wir sehen jedoch nur Wolken – vielleicht unser Glück, weil wir nicht sehen können, wie tief es wirklich bergab geht.

  • Endpunkt des Makiki Valley TrailsEndpunkt des Makiki Valley Trails
  • Weg im WaldWeg im Wald
  • Dichter UrwaldDichter Urwald
  • Schmaler PfadSchmaler Pfad

Als der Weg die Straße kreuzt, entschließen wir uns, das letzte Stück bis zum Parkplatz auf der Straße zurückzugehen, weil wir für heute genug Abenteuer haben.

Die Wanderung hat sehr viel Spaß gemacht, die verschiedenen Pflanzen sorgen für Abwechslung, sowohl zum Anschauen als auch zum Riechen. Allerdings ist sie bestimmt sehr viel angenehmer und weniger anstrengend, wenn es trocken und sonnig ist.