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Das Land Jamaika liegt südlich von Kuba mitten im karibischen Meer. Seine Ausdehnung beträgt in der Länge etwa 240, in der Breite bis etwa 80 km. Durch die Nähe zu den USA ist die Insel ein beliebtes Ferienziel der US-Bürger, die mit dem Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff anreisen. Zielflughafen Ihrer Reise ist Montego Bay, der von Deutschland aus Non-Stopp erreicht werden kann. Vom Flughafen aus können Sie günstig mit einem vor Ort gebuchten Transfer oder aber mit einem Taxi zu Ihrem Hotel gelangen. Besonders touristisch erschlossen ist der lange Strand Negril im Südwesten der Insel sowie die Regionen um Montego Bay im Nordosten und Ocho Ríos im Norden. Die Hauptstadt Kingston liegt im Süden der Insel.

Neben Mietwagen und Taxi kann man auf der Insel größere Strecken mit dem öffentlichen Linienbus oder kürzere Strecken mit günstigen Route Taxis zurücklegen. In Jamaika herrscht Linksverkehr, und der Fahrstil ist recht ruppig. Will man selber fahren, sollte man also besonders aufpassen. Es gibt rund um die Insel Straßen, allerdings sollen diese, je weiter man nach Osten fährt, immer schlechter werden. Generell empfanden wir es auf Jamaika etwas schwierig, uns außerhalb der touristischen Pfade zu bewegen. Gerne wären wir in den Osten der Insel gefahren, z. B. nach Port Antonio, doch das ist ohne Mietwagen bzw. teures Taxi unmöglich.

Auf Grund der vielen US-Touristen sind die Preise für alles sehr hoch. Typisch ist, dass an jeder Ecke Trinkgelder gezahlt werden sollen. Das fängt schon an, wenn man jemanden um eine einfache Auskunft bittet, der daraufhin auch ein kleines Trinkgeld von z. B. einem US-Dollar erwartet. Typisch ist, über Preise zu verhandeln, sei es nun beim Kauf von frischem Obst oder beim Buchen eines Schnorcheltrips am Strand. Wer nicht gut handelt - das heißt in diesem Fall auf seinem gewünschten Preis beharrt - zahlt stark überhöhte Preise. So kostet z. B. eine mittelgroße Mango auch mit Handeln etwa drei US-Dollar am Strand. Im Inland sind die Preise wohl geringer, allerdings gelangt man dort als normaler Tourist nicht unbedingt hin.

Fährt man nach Jamaika und bleibt nicht den ganzen Urlaub in einem Resort-Hotel, sollte man bedenken, dass viele Strände gebührenpflichtig sind. Pro Person muss man hier mit 4 bis 7,50 US-Dollar rechnen. Dazu kommen dann bei Bedarf noch Mietgebühren für Liegen oder Sonnenschirme. Kleinere Strände, die nicht gebührenpflichtig sind, sind meist auch nicht so schön.

Bezahlt werden kann mit US-Dollar, allerdings sind die Preise in der Landeswährung Jamaika-Dollar meist etwas günstiger.

Die Menschen sind sehr offen, allerdings kann dies auch schon ein wenig zu viel sein, wenn man seine Ruhe haben möchte. Denn man wird an jeder Ecke andauernd von Einheimischen angesprochen, sei es am Strand oder beim Spaziergang durch ein paar Straßen. Dabei geht es meist darum, dass man etwas kaufen oder Ausflüge buchen soll. Leider reicht es auch nicht, zu sagen, dass man kein Interesse hat, man muss schon sehr bestimmt ablehnen, um zum Ziel zu kommen. Die Verständigung ist einfach, wenn man Englisch beherrscht, denn Englisch ist Landessprache.

Jamaika wird von vielen Seiten als gefährlich betrachtet, insbesondere in der Hauptstadt Kingston. Behauptungen, man sollte das Resort aus Sicherheitsgründen nicht verlassen, können wir nicht bestätigen, denn obwohl wir viel unterwegs waren, haben wir uns eigentlich überall sicher gefühlt.

Die beste Reisezeit für Jamaika ist in unserem Winterhalbjahr, denn das Land liegt im Hurricane-Gürtel, sodass im Sommer schwere Unwetter auftreten können. Die Temperatur lag bei unserer Reise Ende Februar um die 30°C, Wassertemperatur 2-3 Grad kälter. Ab und zu gab es heftige Regenschauer, die meist aber sehr schnell wieder vorbei waren.